Author Topic: Quotes: Introduction to Generative Syntax  (Read 5142 times)

Kilian

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Quotes: Introduction to Generative Syntax
« on: 2006-12-11 17:47:07 »
Ja, wobei man jetzt unterscheidet: Wörter, die's gibt, und Wörter, die's nicht gibt.

Auch fürs Deutsche gibt es Beispiele. Die Beispiele sind natürlich sexistisch in der Linguistik, daran muss man sich gewöhnen.

Beim Englischen haben wir das andauernd, dass Komposita nicht zusammengeschrieben werden. (zu Chris, dem einzigen englischen Muttersprachler im Kurs) Es ist eine Frechheit, ja?

Irgendwas muss doch im Kopf außer Kraft gesetzt werden, damit man nicht anfängt, zu lachen, wenn man das liest.

Ein Barockflötist ist kein Flötist mit barockem Benehmen oder Kleidung oder der schon lange tot ist...

Wenn man was ganz Aktuelles zur Morphologie will, also etwas, das von neun... also, was haben wir... von 2006 ist...

(unterbricht den Vortrag, um die Entsorgung seines Teebeutels zu kommentieren:) Bio-Abfall trotz Metallklammer!

Jede Feld-, Wald-, Wiesen-DP hätte so ein Merkmal - das wäre technisch so ein Overkill, das sollte man vermeiden.

Ich wusste doch, das ich irgendwann mit dieser Terminologie wieder in Konflikt gerate.

Und was ist die Grundform, auf Deutsch übersetzt? Der Infinitiv.
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Laura

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Re: Quotes: Introduction to Generative Syntax
« Reply #1 on: 2007-01-08 23:53:57 »
"Fritz versucht getanzt zu werden" ist ganz schlecht. "Der Tango versucht getanzt zu werden" ist schon etwas besser...

Armin

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Re: Quotes: Introduction to Generative Syntax
« Reply #2 on: 2007-01-09 11:25:16 »
Noch besser: "Der Duke of Perth versucht getanzt zu werden."

Laura

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Re: Quotes: Introduction to Generative Syntax
« Reply #3 on: 2007-01-10 10:52:19 »
In der Nachklausur stand etwas über einen "ambitiöseren Ansatz" (o.ä. ...).

Kilian

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Re: Quotes: Introduction to Generative Syntax
« Reply #4 on: 2007-01-21 14:12:52 »
Ein rekurrierender Standardspruch:
"Das wäre etwas für diesen Herrn... wie heißt er... Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod..."
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Kilian

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Re: Quotes: Introduction to Generative Syntax
« Reply #5 on: 2007-01-25 00:36:30 »
Auszüge aus der letzten Tirade:
(...) Radford hat mit diesen Büchern eine ganze Industrie aufgemacht. (...) Dazu fallen mir keine Worte ein. Irgendwie würde ich mich verarscht fühlen. (...) Früher hatte man in Berlin die Wahl, welcher Gehirnwäsche man sich unterziehen wollte. (...)

Unrettbar falsch und verkorkst. (...) Es gab eine zweite Auflage, in der sie kein Jota geändert hat an diesem ganzen Mist.
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Re: Quotes: Introduction to Generative Syntax
« Reply #6 on: 2007-02-08 17:28:54 »
Den Chomsky kennt da drüben jeder, und er gilt als enfant terrible. Er ist also irgendwie gewissermaßen ein Linker.

Jedes dritte Trimester hatte [Chomsky am MIT] sowieso frei, also so ähnlich wie Hinrichs hier.

Chomsky kam [ans MIT] zurück und sah, wie die Mäuse auf den Tischen tanzten.
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Re: Quotes: Introduction to Generative Syntax
« Reply #7 on: 2007-02-20 23:22:24 »
Datenbewertung in diesem Bereich ist ein bisschen murky.

In der Physik ist man Lichtjahre von der Wahrheit entfernt. Da hat man einen riesigen Teilchenzoo, der ändert sich alle paar Jahre...

Wenn mein zukünftiges Leben es zulässt, mache ich auch lieber Semantik.

Wenn man vor 50 Jahren was vom leeren Komplementierer erzählt hätte, wär man ins Irrenhaus gesteckt worden.

Stechow ist absolut skrupellos. Er macht, was ihm passt. Also in der Komparativsemantik.

Ich finde es ganz idio... idiomatisch.

Literaturtipp: Henscheid, Eckhard: „Die gespaltene Linke oder Zur Dialektik des postponierten Reflexivums“, in: Derselbe: Ein scharmanter Bauer. Erzählungen und Bagatellen. Zweitausendeins, 1980.
« Last Edit: 2007-02-21 00:04:16 by Kilian »
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Re: Quotes: Introduction to Generative Syntax
« Reply #8 on: 2007-05-18 15:12:20 »
(über leere Kategorien) Das kommt mir vor wie des Kaisers neue Kleider - da ist doch gar nichts!

Wenn man's zum Problem machen will, braucht man zusätzliche Prinzipien.

Diese Kategorie haben wir ja enthauptet. Die können wir nicht bewegen. Das ist eine Frage der Moral. Das ist unsittlich.

Dass irgendetwas einen rationalen, klaren Grund hat, mag man in diesen Syntaktikerzirkeln gar nicht.
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